Medizin in Würzburg

Medizin in Würzburg
© 1996 Russell Illig

Kennen Sie eigentlich schon die Praxis für Innere Medizin, Kardiologie und Nephrologie von Dr. Teschner in Würzburg? Nein? Dann wollen wir Ihnen gerne etwas mehr über die Praxis und ihre angebotenen Leistungen erzählen.

Die würzburger Praxis für Innere Medizin bietet mit ihren beiden Doktoren, Prof. Dr. med. Markus Teschner und Dr. med. Klaus Meyer, ein breites Spektrum an medizinischen Bereichen und Therapiemöglichkeiten an.

Das Innere des Menschen

Die Innere Medizin ist ein Kerngebiet der Medizin und beschäftig sich mit der Diagnostik und der Behandlung von inneren Organen. Sie unterteilt sich in immer mehr Fachgebiete, wobei der Internist (Facharzt für Innere Medizin) sich mit der Vorbeugung von Funktionsstörungen, der (Fehl-)Funktion/ Erkrankung und der Behandlung bzw. Rehabilitation des jeweiligen Organsystems beschäftig.

Speziell unterteilt man in folgende Teilgebiete:

In Deutschland existiert zusätzlich eine kassentechnisch bedingte Aufspaltung in fachärztliche Internisten und hausärztliche Internisten. Diese schränkt den Kompetenzbereich der hausärztlichen Internisten ein, da sie viele diagnostische Methoden bei gesetzlich versicherten Patienten ausschließt.

Kardiologie - die Lehre vom Herzen

Die Kardiologie, welche ein Teilgebiet der Inneren Medizin ist, befasst sich mit dem Herzen und seiner Schlüsselfunktion im menschlichen Körper sowie mit den herznahen Blutgefäßen und dem Blutkreislauf. Kardiologen gehen dabei der Frage nach, wie Herz- und Kreislauferkrankungen entstehen.

Nach der Diagnose behandeln sie festgestellte Fehlfunktionen und Funktionseinschränkungen und klären den Patienten über Präventionsmaßnahmen auf.

Zu den gängigsten Herzerkrankungen zählen Bluthochdruck, koronale Herzerkrankungen, Herzinfarkte, Herzschwächen (Herzinsuffizienz), Herzklappenfehler, Herzmuskelentzündnungen und Herzrhythmusstörungen.

Untersuchungsmethoden in der Kardiologie

Die Echokardiologie bezeichnet die Ultraschalluntersuchung des Herzens. Dabei wird das Herz des Patienten auf Linksseitenlage von außen am Brustkorb untersucht.

Mit der Farbdoppelerechokardiologie werden die Gefäße untersucht. Dieses Verfahren ermöglicht das Sichtbarwerden von Arterien und peripheren Venen. So kann der behandelnde Kardiologe zum Beispiel Durchblutungsstörungen der hirnversorgenden extrakraniellen Gefäße, Verschlusskrankheiten, venöse Durchblutungsstörungen (Thrombosen, Varizen) und Nierenaterienstenosen erkennen.

Bei der Stressechokardiologie geschieht das Ganze unter körperlicher Belastung.

Die Elektrokardiografie - kurz EKG - ist die grafische Darstellung der elektronischen Vorgänge im Herzmuskel und ist auch unter „Herzschrift“ und „Herzstromkurve“ bekannt. Sie dient dem Kardiologen dazu, Rückschlüsse auf die Herzfunktion zu ziehen. Das Zusammenziehen des Herzmuskeln lässt schwache elektronische Erregungen entstehen, welche in Form von Kurven aufgezeichnet werden. Dazu bekommt der Patient kleine Metallplättchen (Elektroden) auf die Arme, Beine und den Brustkorb gesetzt. Das entstehende Bild gibt Auskunft über die Herzrhythmusfrequenz und mögliche Störungen der Errungen in der Herzmuskulatur.

Bei einem Belastungs-EKG muss sich der Patient körperlich betätigen. Dies geschieht entweder auf einem fixierten Fahrrad oder einem Laufband. Abhängig von den körperlichen Vorraussetzungen (Alter, Fitness, etc.) wird die Intensität angepasst. Meistens liegt die Dauer insgesamt bei dreizehn Minuten (inklusive fünfminütiger Erholungsphase). Dabei beobachtet der Arzt neben der Herzstromkurve auch den Blutdruck und den Puls.

Ein Langzeit-EKG registriert die elektrische Herztätigkeit meistens in einem Zeitraum von 24 Stunden. Dabei bekommt der Patient ein kleines, tragbares EKG-Gerät. Das Langezeit-EKG ermöglicht es, Herzrhythmusstörungen zu erkennen, die nur vorübergehend auftreten. Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck des Patienten in bestimmten Zeitintervallen 24 Stunden lang gemessen. Sie dient dazu, einen Verlauf des Blutdrucks bestimmen zu können. Dazu müssen protokollarisch sämtliche Tätigkeiten des Tages festgehalten werden, damit der Arzt einen Zusammenhang erstellen kann.

Die Röntgenaufnahme des Brustkorbs (Thorax) bezeichnet man als Röntgen-Thorax. Sie gehört zur Basisdiagnostik und wird zum Beispiel vor Operationen oder zur Abklärung verschiedener Krankheiten entwickelt. Die Aufnahme wird in zwei Ebenen erstellt, dies ermöglicht eine anschließende dreidimensionale Beurteilung.

So werden die Gefäß diagnostiziert

Der Farbdoppler

Die Farbdoppel-Duplexsonographie ist eine Behandlung mit Ultraschall. Dabei wird der Blutfluss in in den hirnversorgenden Gefäßen gemessen und eine Diagnose von Gefäß- und Organerkrankungen ermöglicht. Die Flusssignale in den Venen und Arterien werden nach dem sog. Doppelprinzip erfasst. Sie gehört zu den Standarduntersuchungen.

Mit Hilfe der Farbdoppler-Untersuchung der Nierenarterien ist es möglich, seltene Verengungen an den Nierenarterien festzustellen.

Diagnostik mittels Ultraschall

Abdomen-Sonografie

Bei der Abdomen-Sonografie (Oberbauchultraschall) können durch Ultraschall Organe (Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse etc.) und Gewebestrukturen (z.B. Lymphknoten) im Bauchraum sichtbar gemacht werden. Schon kleinste Veränderungen werden so vom Arzt registriert.

Die Einsatzmöglichkeiten dieser Methode sind vielfältig, so wird sie zum Beispiel bei Bauschmerzen, Gallensteinleiden, Leberentzündung, Milzrissen oder Flüssigkeiten/Blut im Bauchraum eingesetzt.

Nieren-Sonografie

Mit Hilfe der Nieren-Sonografie (Ultraschall der Nieren) ist eine Größenbestimmung und Lokalisation der Nieren möglich. So kann die Nierenfunktion beurteilt und eventuelle Funktionsstörungen abgeklärt werden. Des Weiteren lassen sich durch die Sonographie Tumoren, Zysten und Steine erkennen.

Es handelt sich hierbei um ein nicht-invasives Verfahren, welches keine Vorbereitung am Patienten erfordert.

Untersuchungen der Nieren und Harnwege in der Nephrologie

Nephrologische Basisdiagnostik

Die Nephrologie bezeichnet die „Nierenlehre“ und beinhaltet die Diagnose der erkrankten Niere und ihre Therapie. Die nephrologische Basisdiagnostik besteht aus vier Grundelementen:

Darüberhinaus besteht die Möglichkeit weiterer Spezialuntersuchungen.

Nierenersatzverfahren

Hierbei handelt es sich um einen Oberbegriff für verschiedene Therapieverfahren, die den Zweck haben, die Niere zeitweise oder dauerhaft zu ersetzten und ihre Entgiftungsfunktion zu übernehmen. Neben einer Nierentransplantation gibt es eine Mehrzahl von Verfahren, die zu den aufgeführten Zwecken führen sollen: Hämodialyse, Hämofiltration, Hämodialfiltration, Peritonealdialyse, SLEDD, Ultrafiltration. Die endokrinen Funktionen der Niere können dadurch allerdings nicht nachgebildet werden.